HomeOlenaTermineDiscographiePresseGalerieKontakt/Impressum
BIOGRAPHIE

BIOGRAPHIE

 

Die Konzertauftritte der Pianistin Olena Kushpler werden regelmäßig vom Publikum begeistert aufgenommen und mit großem Lob von der Presse bedacht. Als „große Geschichtenerzählerin“  wurde die Pianistin kürzlich vom Hamburger Abendblatt bezeichnet. Das Magazin concerti schrieb, „beim Spiel der ukrainischen Pianistin wird Musik fürwahr als tönend bewegte Emotionalität spürbar“ und DIE WELT schwärmte von „Klavierkunst vom Feinsten“.

 

Die in der Ukraine geborene Pianistin studierte zunächst an der Hochschule für Musik und Theater in Lemberg bei Josef Jermin, bevor sie ihr Studium in Hamburg bei Volker Banfield und  Evgeni Koroliov vervollkommnete. Wertvolle künstlerische Anregungen erhielt sie in der Zusammenarbeit mit Wolfram Rieger, Norman Shetler und Andrzej Jasinski sowie vom Alban Berg Quartett. 

 

Olena Kushpler war Masefield-Preisträgerin der Alfred-Töpfer-Stiftung, Stipendiatin mehrerer Stiftungen, unter anderem des DAAD, der Emma-Beit-Stiftung, der Budge-Stiftung und der Franz-Wirth-Stiftung. 2005 wurde sie mit dem Ritter-Preis der Oscar und Vera Ritter-Stiftung ausgezeichnet. Ihrem Bonnard Trio wurde 2010 der Berenberg-Kulturpreis verliehen.

 

Konzerteinladungen führten Olena Kushpler zu international renommierten Festivals und Konzerthäusern wie dem Rheingau-Musikfestival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern den Musikfestspielen Saar, dem ARD-Musikfest, ins Konzerthaus Berlin, in die Tonhalle Düsseldorf, die Hamburger Laeiszhalle, in den Musikverein Wien u.a.

 

Neben der solistischen Tätigkeit gilt ihre große Leidenschaft der Kammermusik und der Liedkunst. Partner waren dabei unter anderem Peter Schreier, Friedemann Röhlig, Sylvia Schwartz und als langjährige Duo-Partnerin ihre Zwillingsschwester, die Mezzosopranistin Zoryana Kushpler.

 

Mit dem Schriftsteller Roger Willemsen verband Olena Kushpler eine enge Zusammenarbeit. Musikalisch-literarische Programme vereinten dabei Musik und Erzählungen wie in den Programmen „Unterwegs“ und "Das müde Glück - eine Geschichte von Hiob", die unter anderem bei der Lit.Cologne, auf der Leipziger Buchmesse und beim Rheingau Musik Festival realisiert wurden.
 Weitere musikalisch-literarische Programm hat Olena Kushpler mit Iris Berben und Markus John zur Aufführung gebracht.

 

Rundfunkaufnahmen und Fernsehaufzeichnungen mit Olena Kushpler wurden beim Bayrischen Rundfunk, beim Norddeutschen Rundfunk, beim SWR und bei Deutschland Radio gesendet.

 

Im Herbst 2015 ist die neue CD von Zoryana und Olena Kushpler mit spanischen Liedkompositionen von Manuel de Falla, Xavier Montsalvatge, Joaquin Rodrigo u.a. beim Label CAPRICCIO erschienen: "Vor allem sind es die zarten Zwischentöne, die des Hörers Seele aufs Innigste berühren" urteilt concerti und wählt die Aufnahme zur CD des Monats September.

 

Über die im Jahr 2012  bei CAPRICCIO erschienene Einspielung von Klavierwerken des katalanischen Komponisten Federico Mompou schreibt das Magazin concerti: „Vom ersten Prélude zieht sie den Hörer in diese faszinierende impressionistische Klangwelt [...]. Es ist eine Freude, ihrem unendlich farbigen Spiel, ihren dynamischen Schattierungskünsten und ihrer agogischen Raffinesse zu lauschen.“ Und bei NDR Kultur urteilt man: „Beeindruckend, wie sie es schafft, den Hörer zu fesseln [...]. Da scheint die Zeit still zu stehen.“

 

Die Einspielung von russischen Liedern „Slawische Seelen“ (CAPRICCIO) mit Olena Kushpler und Zoryana Kushpler wurde vom Glarean-Magazin den Hörern ans Herz gelegt als „fesselnde Darbietung russischer Liedkunst, die Lust auf viel mehr macht, den Hörer gefangen nimmt und immer wieder überrascht“. Die „inspirierte Neuaufnahme der Klaviertrios von Felix Mendelssohn Bartholdy mit dem Bonnard Trio (CRYSTAL CLASSICS/CAPRICCIO) ist schlichtweg eine Sensation“, schrieb das Magazin concerti.

 

Die mehrfach ausgezeichnete Pianistin lebt heute in Hamburg, wo sie 2012 als künstlerische Leiterin und Gründerin das Festival Kontraste aus der Taufe hob, das beim Publikum und bei der Presse große Erfolge feierte: „Ein Festival wider den Zeitgeist der Verflachung: Das musikalisch-literarische Festival ‚Kontraste’ hat [...] erstmals seinen Anspruch demonstriert – und gewonnen“, schrieb die Tageszeitung DIE WELT.