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	<title>Presse &#8211; Olena Kushpler</title>
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		<title>&#8222;Fein schattierte Seelentöne&#8220;</title>
		<link>https://olenakushpler.de/2020/09/04/fein-schattierte-seelentoene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gregor Burgenmeister]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2020 14:24:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[CONCERTI VON CHRISTOPH FORSTHOFF]]></description>
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<p><strong>Die Schwestern Kushpler auf farbenreicher Liedreise durch die iberische Halbinsel</strong></p>



<p>Auf ihrem letzten Album waren die Schwestern mit russischen Liedern tief in die „Slawischen Seelen“ getaucht, nun gibt sich das Kushpler-Duo den „Canciones Españolas“ hin. Ja, hingeben, denn die beiden leuchten die spanischen Gesangs-Kleinode mit Herzblut aus! War das schöne Stimmmaterial der jungen Mezzosopranistin uns schon früher aufgefallen, so hat Zoryana Kushpler inzwischen auch an Textpräsenz und Gestaltungskraft gewonnen; und dass ihre Schwester Olena regelmäßig mit Roger Willemsen geistreiche literarisch-musikalische Reisen um die Welt unternimmt, offenbart die Pianistin auch auf dieser Tour durch das Liedgut der iberischen Halbinsel, derart sensibel weiß ihr Anschlag auf das Wort und seine Bedeutung zu reagieren. Und es sind der feinen Farbabstimmungen zahlreiche, die da in den Gesängen von De Falla und Granados, Rodrigo oder Mompoli zu erlauschen sind. Doch ob nun engelsgleiche Wiegentöne oder von Liebe und Schmerz gezeichnete Wesen, ob Trauer oder auch Fröhlichkeit: Vor allem sind es die zarten Zwischentöne, die des Hörers Seele aufs Innigste berühren.</p>
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		<title>&#8222;Mut und Können&#8220;</title>
		<link>https://olenakushpler.de/2020/09/04/mut-und-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gregor Burgenmeister]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2020 14:23:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[NDR KULTUR VON MARCUS STÄBLER]]></description>
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<p>Ein reines Mompou-Programm auf CD zu präsentieren, erfordert Mut. Und Können. Die enorm konzentrierte Musik des Katalanen eignet sich so gar nicht zur eitlen virtuosen Selbstdarstellung, sie ist auf das Wesentliche reduziert, kommt ohne überflüssige Beiwerk aus. Interpret wie Hörer tauchen in der äußeren Welt unter, um in der inneren wieder aufzutauchen. Dabei wirken Mompous Miniaturen aber keineswegs karg oder gar blutleer. Zumindest nicht, wenn eine Künstlerin wie Olena Kushpler sich ihrer annimmt. Weshalb es ein Glücksfall für jeden Freund der Klaviermusik ist, dass die Ukrainerin nicht nur das unbestreitbare Können, sondern eben auch den Mut zu diesem Mompou-Recital hatte. Vom ersten Prélude an zieht sie den Hörer in diese faszinierende impressionistische Klangwelt und fesselt ihn über eine Stunde lang. Es ist eine Freude, ihrem unendlich farbigen Spiel, ihren dynamischen Schattierungskünsten und ihrer agogischen Raffinesse zu lauschen. Wer Mompou so verzaubernd spielt, sollte von (s)einer Plattenfirma unbedingt auch die Gelegenheit zu einer Debussy-CD bekommen.</p>



<p><a href="http://www.concerti.de/de/1134/cd-rezension-kushpler-mompou.html">concerti.de</a></p>
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		<title>&#8222;Preludes, Canciónes y danzas, Impressiones intimas&#8220;</title>
		<link>https://olenakushpler.de/2020/09/04/preludes-canciones-y-danzas-impressiones-intimas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gregor Burgenmeister]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2020 14:22:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[RBB KULTURRADIO VON DIRK HÜHNER]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[RBB KULTURRADIO VON DIRK HÜHNER]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>&#8222;Mut und Können&#8220;</title>
		<link>https://olenakushpler.de/2020/09/04/mut-und-koennen-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gregor Burgenmeister]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2020 14:21:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[CONCERTI VON MICHAEL BLÜMKE]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein reines Mompou-Programm auf CD zu präsentieren, erfordert Mut. Und Können. Die enorm konzentrierte Musik des Katalanen eignet sich so gar nicht zur eitlen virtuosen Selbstdarstellung, sie ist auf das Wesentliche reduziert, kommt ohne überflüssige Beiwerk aus. Interpret wie Hörer tauchen in der äußeren Welt unter, um in der inneren wieder aufzutauchen. Dabei wirken Mompous Miniaturen aber keineswegs karg oder gar blutleer. Zumindest nicht, wenn eine Künstlerin wie Olena Kushpler sich ihrer annimmt. Weshalb es ein Glücksfall für jeden Freund der Klaviermusik ist, dass die Ukrainerin nicht nur das unbestreitbare Können, sondern eben auch den Mut zu diesem Mompou-Recital hatte. Vom ersten Prélude an zieht sie den Hörer in diese faszinierende impressionistische Klangwelt und fesselt ihn über eine Stunde lang. Es ist eine Freude, ihrem unendlich farbigen Spiel, ihren dynamischen Schattierungskünsten und ihrer agogischen Raffinesse zu lauschen. Wer Mompou so verzaubernd spielt, sollte von (s)einer Plattenfirma unbedingt auch die Gelegenheit zu einer Debussy-CD bekommen.</p>



<p><a href="http://www.concerti.de/de/1134/cd-rezension-kushpler-mompou.html">concerti.de</a></p>
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		<title>&#8222;Review&#8220;</title>
		<link>https://olenakushpler.de/2020/09/04/review-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gregor Burgenmeister]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2020 14:20:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[BRIGITTE VON JONATHAN WOOLF]]></description>
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<p>Ein reines Mompou-Programm auf CD zu präsentieren, erfordert Mut. Und Können. Die enorm konzentrierte Musik des Katalanen eignet sich so gar nicht zur eitlen virtuosen Selbstdarstellung, sie ist auf das Wesentliche reduziert, kommt ohne überflüssige Beiwerk aus. Interpret wie Hörer tauchen in der äußeren Welt unter, um in der inneren wieder aufzutauchen. Dabei wirken Mompous Miniaturen aber keineswegs karg oder gar blutleer. Zumindest nicht, wenn eine Künstlerin wie Olena Kushpler sich ihrer annimmt. Weshalb es ein Glücksfall für jeden Freund der Klaviermusik ist, dass die Ukrainerin nicht nur das unbestreitbare Können, sondern eben auch den Mut zu diesem Mompou-Recital hatte. Vom ersten Prélude an zieht sie den Hörer in diese faszinierende impressionistische Klangwelt und fesselt ihn über eine Stunde lang. Es ist eine Freude, ihrem unendlich farbigen Spiel, ihren dynamischen Schattierungskünsten und ihrer agogischen Raffinesse zu lauschen. Wer Mompou so verzaubernd spielt, sollte von (s)einer Plattenfirma unbedingt auch die Gelegenheit zu einer Debussy-CD bekommen.</p>



<p><a href="http://www.concerti.de/de/1134/cd-rezension-kushpler-mompou.html">concerti.de</a></p>
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		<title>&#8222;Review&#8220;</title>
		<link>https://olenakushpler.de/2020/09/04/review-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gregor Burgenmeister]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2020 13:42:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[MUSIC WEB INTERNATIONAL VON JONATHAN WOOLF]]></description>
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<p>Ein reines Mompou-Programm auf CD zu präsentieren, erfordert Mut. Und Können. Die enorm konzentrierte Musik des Katalanen eignet sich so gar nicht zur eitlen virtuosen Selbstdarstellung, sie ist auf das Wesentliche reduziert, kommt ohne überflüssige Beiwerk aus. Interpret wie Hörer tauchen in der äußeren Welt unter, um in der inneren wieder aufzutauchen. Dabei wirken Mompous Miniaturen aber keineswegs karg oder gar blutleer. Zumindest nicht, wenn eine Künstlerin wie Olena Kushpler sich ihrer annimmt. Weshalb es ein Glücksfall für jeden Freund der Klaviermusik ist, dass die Ukrainerin nicht nur das unbestreitbare Können, sondern eben auch den Mut zu diesem Mompou-Recital hatte. Vom ersten Prélude an zieht sie den Hörer in diese faszinierende impressionistische Klangwelt und fesselt ihn über eine Stunde lang. Es ist eine Freude, ihrem unendlich farbigen Spiel, ihren dynamischen Schattierungskünsten und ihrer agogischen Raffinesse zu lauschen. Wer Mompou so verzaubernd spielt, sollte von (s)einer Plattenfirma unbedingt auch die Gelegenheit zu einer Debussy-CD bekommen.</p>
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		<title>&#8222;Review&#8220;</title>
		<link>https://olenakushpler.de/2020/09/04/review/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gregor Burgenmeister]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2020 13:40:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[RONDOMAGAZIN VON MICHAEL BLÜMKE]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein reines Mompou-Programm auf CD zu präsentieren, erfordert Mut. Und Können. Die enorm konzentrierte Musik des Katalanen eignet sich so gar nicht zur eitlen virtuosen Selbstdarstellung, sie ist auf das Wesentliche reduziert, kommt ohne überflüssige Beiwerk aus. Interpret wie Hörer tauchen in der äußeren Welt unter, um in der inneren wieder aufzutauchen. Dabei wirken Mompous Miniaturen aber keineswegs karg oder gar blutleer. Zumindest nicht, wenn eine Künstlerin wie Olena Kushpler sich ihrer annimmt. Weshalb es ein Glücksfall für jeden Freund der Klaviermusik ist, dass die Ukrainerin nicht nur das unbestreitbare Können, sondern eben auch den Mut zu diesem Mompou-Recital hatte. Vom ersten Prélude an zieht sie den Hörer in diese faszinierende impressionistische Klangwelt und fesselt ihn über eine Stunde lang. Es ist eine Freude, ihrem unendlich farbigen Spiel, ihren dynamischen Schattierungskünsten und ihrer agogischen Raffinesse zu lauschen. Wer Mompou so verzaubernd spielt, sollte von (s)einer Plattenfirma unbedingt auch die Gelegenheit zu einer Debussy-CD bekommen.</p>



<p><a href="http://www.concerti.de/de/1134/cd-rezension-kushpler-mompou.html">concerti.de</a></p>
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		<title>&#8222;Lyrische Kleinode&#8220;</title>
		<link>https://olenakushpler.de/2020/09/04/lyrische-kleinode/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gregor Burgenmeister]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2020 13:37:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[DIE WELT VON HELMUT PETERS]]></description>
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<p>Ein reines Mompou-Programm auf CD zu präsentieren, erfordert Mut. Und Können. Die enorm konzentrierte Musik des Katalanen eignet sich so gar nicht zur eitlen virtuosen Selbstdarstellung, sie ist auf das Wesentliche reduziert, kommt ohne überflüssige Beiwerk aus. Interpret wie Hörer tauchen in der äußeren Welt unter, um in der inneren wieder aufzutauchen. Dabei wirken Mompous Miniaturen aber keineswegs karg oder gar blutleer. Zumindest nicht, wenn eine Künstlerin wie Olena Kushpler sich ihrer annimmt. Weshalb es ein Glücksfall für jeden Freund der Klaviermusik ist, dass die Ukrainerin nicht nur das unbestreitbare Können, sondern eben auch den Mut zu diesem Mompou-Recital hatte. Vom ersten Prélude an zieht sie den Hörer in diese faszinierende impressionistische Klangwelt und fesselt ihn über eine Stunde lang. Es ist eine Freude, ihrem unendlich farbigen Spiel, ihren dynamischen Schattierungskünsten und ihrer agogischen Raffinesse zu lauschen. Wer Mompou so verzaubernd spielt, sollte von (s)einer Plattenfirma unbedingt auch die Gelegenheit zu einer Debussy-CD bekommen.</p>



<p><a href="http://www.concerti.de/de/1134/cd-rezension-kushpler-mompou.html">concerti.de</a></p>
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		<title>&#8222;Lustig, fantastisch, schräg&#8220;</title>
		<link>https://olenakushpler.de/2020/09/04/lustig-fantastisch-schraeg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gregor Burgenmeister]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2020 13:37:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[KÖLNER STADT-ANZEIGER VON ANTJE LEHMGRÜBNER UND STEFAN WORRING]]></description>
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<p>Hellwach ist das Glück im WDR Sendesaal, als Roger Willemsen seine Neuerzählung der Hiobsgeschichte liest: Herr Hopp freut sich des Lebens und hat, so meint der alte Griesgram Herr Gottlieb, den Ernst des Lebens noch nicht begriffen. Bis das Glück plötzlich müde wird und Herr Hopp den Halt verliert. Tragisch ist die Geschichte und doch steckt sie bei Willemsen voller Humor. Und voller Weisheit. Willemsen tritt gänzlich hinter sie zurück, er lässt allein seine Figuren sprechen und lauscht der Pianistin Olena Kushpler, die die Szenen in der Sprache von Galuppi, Prokofjew, Schumann, Debussy und Mompou kongenial weitererzählt. Text und Musik inspirieren sich, verbinden sich, kontrastieren sich. Und auf der Bühne entsteht ein Zauber, der nicht nur die vielen Erwachsenen, sondern auch die Kinder im Saal vollkommen bannt. Ein sehr besonderer Abend.</p>
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			</item>
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		<title>&#8222;Roger Willemsen gibt sich als Meister der Fabulierkunst&#8220;</title>
		<link>https://olenakushpler.de/2020/09/04/roger-willemsen-gibt-sich-als-meister-der-fabulierkunst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gregor Burgenmeister]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2020 13:35:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[RHEIN-ZEITUNG VON MICHAEL SCHAUST]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wie ein Rockstar der gehobenen Klasse weiß er mit seinem Publikum umzugehen. Doch statt „Hallo Koblenz“ zu rufen, agiert Roger Willemsen cleverer. Mit frechem Charme gibt der mediale Tausendsassa zu Beginn seines Abends im Zuge von „Ganz Ohr“ zum Besten, dass er bereits zu Beginn seines Reise- und Buchprojektes „Enden der Welt“ gewusst habe, „dass es mich auf jeden Fall nach Koblenz bringt“.</p>



<p>Roger Willemsen verzichtete bei seiner Lesung aufs Buch. Er erzählte lieber auf höchst anschauliche Art.&nbsp;Erstaunen, Schmunzeln und nicht negativ gemeinte Buhrufe einkalkulierend, löst er im vollen Stadttheater mit dieser münchhausenhaften Erklärung nur Heiterkeit aus: Von der Rhein-Mosel-Stadt geht’s direkt durch die Erdkugel zu den Tonga-Inseln in der Südsee. Alles ist eben eine Sache des Standpunktes.</p>



<p>Zunächst klärt Willemsen die Leute über seine Schubkraft auf. Die treibt ihn aus dem „Zuhause der Routine“. Und er beschreibt den Sog, den Orte mit Charisma wie beispielsweise St. Petersburg oder Dakar auf ihn ausüben. Dann erzählt der 56-Jährige in freier wie perfekter Rede – mit poetischem Einschlag, etwas Selbstironie und bildhafter, sowie einer auch in unappetitliche Niederungen gehenden Sprache – von seinem Aufbrechen in ferne Gefilde.</p>



<p>Seine Enden der Welt findet Willemsen in Gegenden, an die normale Touristen nie kommen (wollen) und dort, wo kaum ein anderer Mensch danach suchen würde. Das fängt schon in seiner Heimat Oedekoven in der Eifel an. Da, erzählt Willemsen , bekam er als Junge vom Förster im Wald eine Lektion für die sensible Art des Entdeckens erteilt: „Stell dich 30 Minuten tot, fall nicht auf.“ Mit diesem feinen Gespür erlebt Willemsen auf seinen Reisen die Menschen: Da geht er mit einem achtjährigen todkranken Jungen, ein Patient seiner ehemaligen, als Krankenschwester arbeitenden Freundin, auf eine Reise an die Zimmerdecke, es geht in imaginäre Landschaften. Später, bei Willemsens Touren in Patagonien, Birma (Myanmar), Ostsibirien, Afghanistan oder im Himalaya und am Nordpol, erinnert sich der Weltenbummler immer wieder mal an den Jungen, indem er seine Konjunktive („Wer wäre ich hier“) bereist.</p>



<p>Willemsens Fabulierkunst bannt das Publikum, da nervt selbst sein ständiges Honigkuchenpferd-Lächeln nicht. Von der unglaublichen Geschichte über den Verlust seiner goldenen Zahnfüllung in Locarno und vom Wiederfinden in einem gelben Flokatiteppich in einer Kabuler Absteige bis zu der Begegnung mit einer Witwe, die im chilenischen Feuerland auf einem Hügel haust: Willemsen könnte so ewig mit ein wenig Dichtung und viel Wahrheit weiterplaudern, es käme keine Langeweile auf. Zumal die ukrainische Wahlhamburgerin Olena Kushpler eine alles andere als nur Pausen füllende, formidable Pianistin ist. Sie bringt Schumann&#8217;sche Melancholie ins Theater oder experimentelle wie ganz leicht dissonante Töne à la Satie oder Prokofjew sorgt. Da capo!</p>
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