Biographie

Die ukrainisch-stämmige deutsche Pianistin Olena Kushpler wird vom Publikum und von der Presse für ihr sensibles und farbenreiches Spiel gerühmt. „Beeindruckend, wie sie es schafft, den Hörer zu fesseln. Da scheint die Zeit still zu stehen.“ (NDR Kultur). Als „große Geschichtenerzählerin“ wurde sie vom Hamburger Abendblatt bezeichnet.

Die mehrfach ausgezeichnete Pianistin war Gast in international renommierten Konzertsälen wie dem Konzerthaus Berlin, der Tonhalle Düsseldorf, der Hamburger Elbphilharmonie, dem Musikverein Wien u.a. sowie bei bedeutenden Festivals wie dem Rheingau-Musikfestival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Musikfestspielen Saar u.v.m. 

Ihre künstlerische Tätigkeit ist in zahlreichen CD- und Rundfunk-Aufnahmen dokumentiert und wurde u.a. beim BR, NDR, SWR und bei Deutschlandradio Kultur gesendet.

Neben ihren solistischen und kammermusikalischen Auftritten u.a. mit Peter Schreier, Martin Grubinger, Zoryana Kushpler und ihrem Bonnard Trio hat Olena Kushpler mit Bühnen-Partnern wie Roger Willemsen, Iris Berben, Barbara Auer, Ulrich Tukur, Christian Redl und Charly Hübner literarisch-musikalische Programme konzipiert und aufgeführt sowie als Gründerin und Künstlerische Leiterin das Festival „Kontraste“ geleitet.

Sie war Masefield-Preisträgerin der Alfred-Töpfer-Stiftung, Stipendiatin mehrerer Stiftungen, unter anderem des DAAD, der Emma-Beit-Stiftung, der Budge-Stiftung und der Franz-Wirth-Stiftung. Außerdem wurde sie mit dem Ritter-Preis der Oscar und Vera Ritter-Stiftung ausgezeichnet und erhielt den Berenberg-Kulturpreis.

Olena Kushpler studierte zunächst an der Hochschule für Musik und Theater in Lemberg bei Josef Jermin, bevor sie ihr Studium in Hamburg bei Volker Banfield und Evgeni Koroliov vervollkommnete. Wertvolle künstlerische Anregungen erhielt sie in der Zusammenarbeit mit Wolfram Rieger, Norman Shetler sowie im Aufbaustudium Kammermusik an der Musikhochschule Köln beim Alban Berg Quartett.